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Scheuch

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1

16.10.2005, 08:32

Die Fantasy-Literatur erfreut sich großer Beliebtheit – aber warum?

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefau…=wzo&cob=203067


Gerade die besten Werke dieses Genres liest man nicht, man verschwindet in ihnen wie Bastian in seinem alten Buch ("Die unendliche Geschichte") oder Dorothy im Sog des Wirbelsturms ("Der Zauberer von Oz"). Ist das Abtauchen in die Fantasy also nichts als esoterischer Eskapismus? Dass es so arg nicht ist, sah schon J. R. R. Tolkien, der Autor der "Ring-Trilogie". "Flüchten" , so der Urvater der modernen Fantasy-Bewegung, "heißt ja nicht desertieren."


-SCHEUCH-

Tatzelwurm

Alleinunterhalter

  • »Tatzelwurm« ist männlich

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2

16.10.2005, 10:58

Ich weis nicht warum oder wie es bei den anderen ist, aber Fantasy ud SciFi sind schon von klein auf meine lieblings Genres egal ob Buch, Film oder Hörspiel :]
Aber nie so das ich die realität daher vergessen/vernachlässigt hätte :nö:

Zitat

Original von www.bibliotheka-phantastika.de
Eskapismus - Alltagsflucht
Dies ist unter anderem auch die bevorzugte Theorie der Kritiker von phantastischer Literatur, weil sie Fantasy im Prinzip mit einer Droge vergleicht, die süchtig macht.
Das Wort "Eskapismus" ist ein Kunstwort, das nicht nur im Zusammenhang mit Fantasy verwendet wird (unter anderem hat man auch den Lesern von Jane Austen Eskapismus vorgeworfen). Allerdings ist der Begriff keine Beschreibung des Lesestoffes an sich (es gibt in diesem Sinne keine Eskapismus-Literatur) sondern er beschreibt vielmehr die Motive der Leser. Sie wollen sich der grauen Alltagswelt entziehen, und "fliehen" in eine Welt, die klar definierte Gesetze (wie etwa Gesetze der Magie, klare Trennung von Gut und Böse) hat, ganz anders als unsere Welt, in der man sich eben nicht so leicht zurecht findet. Auch ist die Natur und das Leben an sich in diesen Fantasy-Welten meist "ursprünglicher" als unser Alltag - der Einzug der Technik hält sich in Grenzen, die Menschen arbeiten für ihr eigenes Glück und Auskommen und statt für eine Firma...
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Gucki

so witzig wie ein kleines Steak!

  • »Gucki« ist männlich

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3

16.10.2005, 16:42

Zitat

Original von Tatzelwurm
...

Zitat

Original von www.bibliotheka-phantastika.de
Eskapismus - Alltagsflucht
Dies ist unter anderem auch die bevorzugte Theorie der Kritiker von phantastischer Literatur, weil sie Fantasy im Prinzip mit einer Droge vergleicht, die süchtig macht.
Das Wort "Eskapismus" ist ein Kunstwort, das nicht nur im Zusammenhang mit Fantasy verwendet wird (unter anderem hat man auch den Lesern von Jane Austen Eskapismus vorgeworfen). Allerdings ist der Begriff keine Beschreibung des Lesestoffes an sich (es gibt in diesem Sinne keine Eskapismus-Literatur) sondern er beschreibt vielmehr die Motive der Leser. Sie wollen sich der grauen Alltagswelt entziehen, und "fliehen" in eine Welt, die klar definierte Gesetze (wie etwa Gesetze der Magie, klare Trennung von Gut und Böse) hat, ganz anders als unsere Welt, in der man sich eben nicht so leicht zurecht findet. Auch ist die Natur und das Leben an sich in diesen Fantasy-Welten meist "ursprünglicher" als unser Alltag - der Einzug der Technik hält sich in Grenzen, die Menschen arbeiten für ihr eigenes Glück und Auskommen und statt für eine Firma...


Das trifft auch auf mich bzw. meinen Perry Rhodan-Konsum zu, wußte gar nicht, dass es einen Ausdruck für dieses Phänomen gibt.

THX Tatzel! :up:

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